Wie hoch können Vögel eigentlich fliegen?

Jeder hat sich wahrscheinlich schon einmal die Frage gestellt, wie hoch Vögel eigentlich fliegen. Immerhin sieht man sie oftmals nicht mit bloßem Auge. Wo halten sie sich also auf?

Aufgrund moderner Möglichkeiten, eine genaue Positionsbestimmung mit kleinen Geräten (z.B. GPS-Trackern) durchzuführen, ist es aber heutzutage möglich, Antworten auf diese Frage zu finden. Eine genaue Antwort ist dabei natürlich schwierig. Immerhin hängt es zunächst von der Art ab, sowie von dem angepeilten Ziel und schließlich auch noch dem Individuum selbst. So kurz wie möglich zusammengefasst bedeutet das:

Kleinvögel fliegen auf ihrem Zug in den Süden typischerweise in ca. 200 m Höhe und halten sich (fast) immer unter 1000 m Flughöhe. Bei der Überquerung des Mittelmeers und der Sahara steigen sie aber auch deutlich weiter auf.

Greifvögel (in unseren Gebieten speziell der Rotmilan und Mäusebussard) jagen 20 – 80 m über dem Boden, während z.B. der Schreiadler sich um die 200 m herum aufhält. Letzterer steigt beim Zug sogar bis fast 5000 m über den Boden auf.

Rekordverdächtig sind zentralasiatische Streifengänse, welche bei der Überquerung des Himalayas auf ca. 9000 m Höhe beobachtet wurden. Allerdings sind sie nicht die Gewinner, dieser Titel gehört dem Sperbergeier, der in Westafrika auf 11.000 m Höhe in ein Flugzeugtriebwerk flog.

Daran ist zu sehen, dass sich die Flughöhe der einzelnen Vogelarten stark unterscheidet, aber dies ermöglicht zumindest die Möglichkeit einer groben Einschätzung der Flugfähigkeiten verschiedener Vögel.

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